Thomas Doennebrink

Ob man die tausende von entstehenden Plattformen – die mit ihren teils exponentiellen Wachstumsraten unsere Wirtschaft- unsere Gesellschaft und wie wir reisen, leben, arbeiten,  denken und handeln zunehmend rasant veränderen – nun zur Share- Collaborative-, Peer2Peer- oder On-Demand Economy zählen möchte ist die eine Frage. Eine andere, viel spannendere und drängendere Frage ist warum verschläft das Genossenschaftswesen diese Entwicklung obwohl hier enorme Potentiale schlummern? Die meisten der Plattformen sind heute (noch) im Besitz weniger. Riesige Profite fließen ab in die Taschen weniger bzw. Mengen privater Daten enden in intransparenten Silos. Konzentration und Monopolisierung scheint der Trend zu sein. Aber wer generiert letztendlich den Wert auf den teils millardenschweren Plattformen wie UBER, Airbnb und vielen anderen? Es sind die Millionen von Usern der Plattformen: teils Konsumente, teils Produzenten, oft beides, sogenannte Prosumer. Warum sind die Stakeholder der Plattformen (noch) nicht auch deren Shareholder? Plattformen bieten sich an genossenschaftlich organisiert zu sein. Am 13.11.2015 setzte die platform cooperativism conference an der New School in New York City den Auftakt für eine Richtungsänderung, eine „Coming-out-Party für das kooperative Internet“: Collaborative Economy meets Genossenschaftswesen. Oder Collaborative Economy 3.0 bzw. Geno(preneurship) 2.0?

Der OuiShare Connector und Collaborative Economy Experte, Thomas Dönnebrink, war einer der Redner in NYC und bearbeitet das Thema platform cooperativism bei diversen vergangenen und zukünftigen Veranstaltungen in Deutschland, Spanien, Schweden, Frankreich, Ungarn u.a. und wird auch beim Genopreneuship Summit in Köln zu den großen Chancen und auch Schwierigkeiten sprechen und zur Diskussion zur Verfügung stehen die sich für das Genossenschaftswesen im Allgemeinen und die Genossenschaftsbanken im Besonderen daraus ergeben. Vor allem letztere haben zwei große Joker im Ärmel, welche für die Trendwende von Ausschlag und zum großen Nutzen für das Genossenschaftswesen, die Mitglieder und die Gesellschaft sein könnte.

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